Als junger Teenager habe ich selbst die Trennung meiner Eltern erlebt und es als schwierig und belastend empfunden, dass sie kaum miteinander reden konnten. Aber wie können Eltern auch nach der Trennung gut Eltern bleiben? Nicht nur auf dem Papier, sondern so, dass Mutter und Vater wirklich miteinander sprechen können?
In meiner Praxis unterstütze ich Eltern im Rahmen der Trennungsmediation und erlebe immer wieder Mütter und Väter, die das Beste für ihre Kinder wollen, die Umsetzung aufgrund ungelöster Konflikte und Verletzungen jedoch oft schwierig ist.
Gesprächsregeln, organisierte Übergaben, der feste Vorsatz, sachlich zu bleiben: Das alles ist sinnvoll. Meiner Erfahrung nach reicht das allein aber oft nicht. Warum das so ist und was es braucht, damit es zwischen getrennten Eltern gut oder zumindest gut genug wird, zeigt dieser Artikel auf.
Eltern bleiben nach der Trennung: Das Paar endet, die Familie bleibt
Eine Trennung beendet die Paarbeziehung. Die Elternschaft beendet sie nicht. Das Kind hat weiterhin eine Mutter und einen Vater. Daran ändert keine neue Wohnung und kein neuer Partner bzw. eine neue Partnerin etwas. Die Eltern bleiben Familie. Vielleicht nicht mehr unter einem Dach, aber in einem gemeinsamen Familiensystem. Zwei Haushalte, ein Kind, zwei Eltern. Diese Verbindung bleibt ein Leben lang bestehen.
Suchen wir online nach diesem Thema, finden sich Inhalte u. a. zu Sorgerecht, Umgang und Betreuungsmodellen oder auch Co-Parenting, also gemeinsam erziehen, obwohl man getrennt lebt, also Trennung der Paar- und Elternebene. Ein Blick lohnt sich allerdings auch darauf, weshalb die Trennung dieser Paar- und Elternebene in der Praxis so oft scheitert.
Warum die Trennung von Paar- und Elternebene oft nicht gelingt
Viele Eltern wissen sehr genau, was sie tun sollten: ruhig bleiben, bei der Sache bleiben, das Kind nicht hineinziehen. Sie scheitern nicht am Wissen. Sie scheitern daran, dass in ihnen noch etwas wirkt, das mit der Paarbeziehung zu tun hat.
Kommunikationswerkzeuge sind hilfreich. Ich-Botschaften, klare Absprachen, eine schriftliche Elternvereinbarung: All das schafft Ordnung. Aber Werkzeuge allein reichen meiner Erfahrung nach nicht aus, wenn die Verletzungen, die zur Trennung geführt haben, noch nicht geklärt sind. Sie tauchen meist genau dann wieder auf, wenn es eigentlich nur um eine Kleinigkeit geht.
Das Bild vom Haus: Sachthemen, Beziehung, Fundament
In meiner Arbeit nutze ich dafür das Bild eines Hauses. Es hat drei Ebenen:
- Das Dach steht für die Sachthemen. Wer holt das Kind am Freitag ab? Wohin geht es in den Sommerferien? Ab wann bekommt es ein eigenes Handy? Darüber sprechen Eltern ständig.
- In der Mitte liegt die Beziehungsebene, also die Art, wie zwei Menschen miteinander umgehen. Hören sie einander zu, können sie sich aufeinander verlassen.
- Darunter liegt als Basis das Fundament, unsere Grundbedürfnisse. Im systemischen Arbeiten sprechen wir hier von Systemgesetzen. Das klingt technisch, meint aber etwas sehr Alltägliches: dazugehören, gesehen, wertgeschätzt und respektiert werden. Und ein Gleichgewicht von Geben und Nehmen.
Ist im Fundament etwas verletzt, ist es rissig, wackelt das ganze Haus. Die Wirkung geht dabei von unten nach oben: Verletzungen der Grundbedürfnisse, also der Systemgesetze wirken sich auf die Beziehung aus und auch auf die Sachthemen.
Das klassische Beispiel aus Paarbeziehungen ist die offene Zahnpastatube. Selten geht es um die Zahnpastatube selbst. Bei getrennten Eltern ist es vielleicht der vergessene Turnbeutel oder die zehn Minuten Verspätung bei der Übergabe. Der Anlass ist klein. Der Ärger oftmals nicht.
Dann geht es schnell um etwas anderes. Um das, was damals war und was nie anerkannt wurde, was einer gegeben hat und der andere nicht gesehen hat. Werkzeuge setzen am Dach an. Sie helfen, ein Gespräch über Sachthemen zu ordnen. Das Fundament erreichen sie nicht. Deshalb halten gute Vorsätze oft nur so lange, bis die nächste Verletzung berührt wird.
Gute Absicht, verletzende Wirkung
Wichtig ist außerdem der Blick darauf, dass hinter jedem Verhalten typischerweise eine positive Absicht steckt, zumindest für uns selbst. Aber auch diese positive Absicht kann den anderen verletzen und dort ein schlechtes Gefühl hinterlassen. Wer das erkennt, stellt oft schon eine andere Frage. Weg von „Wer hat schuld?“ hin zu „Was ist hier eigentlich verletzt?“ und „Worum geht es wirklich?“.
Die Brille, durch die wir einander sehen
Viele Eltern sagen sich an dieser Stelle: Ich weiß doch, dass er oder sie es nicht böse meint. Das stimmt in der Regel auch. Und trotzdem reicht dieses Wissen oft nicht. Denn ungelöste Verletzungen wirken unbewusst weiter:
Jeder Mensch hat jeden Tag eine Art Brille auf, durch die er die Welt sieht. In dieser Brille stecken die Erfahrungen, die zwei Menschen (miteinander) gemacht haben, Glaubenssätze, familiäre Prägungen oder auch Verhaltensmuster und die eigene Grundhaltung: Ist jemand z. B. eher optimistisch, eher pessimistisch oder eher realistisch?
Diese Brille filtert, was wir wahrnehmen. Wir erleben eine Situation, die Brille färbt sie ein, wir deuten, wir interpretieren sie. Aus der Deutung entsteht ein Gefühl, aus dem Gefühl eine Schlussfolgerung. Und danach richten wir unser Verhalten aus. Das passiert meist in Sekunden und ohne dass wir es bewusst steuern.
Antwortet zum Beispiel der eine Elternteil auf eine lange Nachricht nur mit „Passt.“, kann sich das durch eine Brille mit offenen Verletzungen schnell wie Desinteresse oder Abwertung lesen. Mit einer klareren Brille ist es vielleicht einfach eine kurze Antwort zwischen zwei Terminen. (Wie Glaubenssätze und Vorannahmen unseren Blick prägen, liest du hier: Wie Glaubenssätze und Vorannahmen unser Leben beeinflussen.)
Was zwischen getrennten Eltern verletzt sein kann
Jede Trennung hat ihre eigene Geschichte. Trotzdem zeigen sich die Verletzungen im Fundament häufig an ähnlichen Stellen:
Zugehörigkeit hat die stärkste Wirkung. Im Zuge einer Trennung kann sie schnell ins Wanken geraten. Ein Elternteil fühlt sich bei Entscheidungen außen vor, der andere wird im Freundeskreis oder in der Familie nicht mehr erwähnt, vielleicht sogar ganz ausgeschlossen. Aus Ausschluss entstehen ungute Gefühle, Schmerz, Leid und Belastungen. Und zwar nicht nur für den, der ausgeschlossen wird. Denn eines bleibt: Die Mutter bleibt die Mutter, der Vater bleibt der Vater. Beide gehören zum Familiensystem des Kindes, auch wenn sie kein Paar mehr sind.
Viele Eltern erleben, dass das, was sie für die Familie getan haben, nicht gesehen wird. Die Nächte am Krankenbett, die beruflichen Kompromisse, die vielen kleinen Dinge, die niemand bemerkt, solange sie funktionieren. Fehlen Anerkennung, Wertschätzung und Respekt, können dadurch Verletzungen und Konflikte entstehen. Und jede neue Absprache wird zur Bühne für die alte Frage: „Siehst du eigentlich, was ich gebe?“.
Fehlen Zugehörigkeit, Anerkennung, Wertschätzung und Respekt, fühlt es sich typischerweise auch ungerecht an. Das Gleichgewicht von Geben und Nehmen fehlt. Einer hat vielleicht mehr Zeit investiert, der andere mehr Geld. Einer ist für den anderen umgezogen. Einer hat den Kontakt zur eigenen Familie zurückgestellt. Wenn dieses Ungleichgewicht nicht ausgesprochen und ausgeglichen wird, wirkt es weiter. Auch Jahre später.
Diese Verletzungen verschwinden nicht, nur weil man getrennte Wege geht. Sie ziehen mit um. Und sie zeigen sich genau dort, wo Mutter und Vater eigentlich als Eltern zusammenarbeiten wollen.
Wurzeln und Flügel: Was Kinder von ihren Eltern brauchen
Jemand sagte einmal, Eltern sollen ihren Kindern Wurzeln und Flügel geben.
Wurzeln sind vorhanden, wenn Kinder spüren, dass sie von Herzen geliebt und gewollt sind. Und zwar unabhängig davon, welche Konflikte und welche Verletzungen es zwischen den Eltern einmal gab und auch unabhängig davon, wie viel sie leisten. Dafür braucht es auch nicht, dass Mutter und Vater sich wieder mögen wie früher. Es braucht, dass sich die Eltern in einem Punkt einig sind: Wir wollen beide das Beste für unser Kind.
Meiner Erfahrung nach gelingt das am besten, wenn die Konflikte, die auf der Paarebene noch bestehen, wirklich geklärt werden. Sind die Verletzungen im Fundament gelöst, kann wieder eine stabile Elternebene entstehen. Die beiden sind kein Paar mehr, können aber ein gutes Elternpaar sein.
Nicht nur für den nächsten Termin, sondern für ein ganzes Leben
Viele Eltern denken in der ersten Zeit nach der Trennung an das Naheliegende: die nächste Übergabe, das nächste Wochenende, die nächsten Ferien. Das ist verständlich. Aber im Leben eines Kindes gibt es viele Momente, in denen es beide Eltern braucht: Die Einschulung, ein Schulwechsel, eine Krankheit, ein Abschluss. Später vielleicht eine eigene Hochzeit oder ein eigenes Kind.
In solchen Momenten ist es hilfreich, wenn Eltern solide miteinander kommunizieren können und wertvoll, wenn sie im Umgang miteinander so frei wie möglich sind. Wenn sie gemeinsam für ihr Kind da sein können, ohne dass die Luft im Raum dünn wird. Ein respektvoller, wertschätzender Umgang über die Jahre gibt die stabile Basis, die Kinder getrennter Eltern brauchen.
Eltern sind Vorbild, auch in der Trennung
Kinder lernen viel aus dem, was wir ihnen vorleben. Oft mehr als aus dem, was wir ihnen sagen. Das gilt auch für Trennungen.
Paare leben sich auseinander. Menschen merken, dass sie nicht mehr zusammenpassen. Das kann passieren. Wenn ein Kind erlebt, dass seine Eltern auch dann einen guten Weg finden, lernt es etwas Wertvolles: Es gibt Möglichkeiten, Werkzeuge und Wege, wie man ein gutes Elternpaar bleiben kann, auch wenn die Liebe als Paar zu Ende ist. Und es lernt, wie man die innere Stabilität für sich behält. Für sich selbst, auf der Elternebene und im Fundament der Familie.
Was im Alltag hilft, wieder festen Boden zu finden
Die folgenden Gedanken sind keine Checkliste zum Abhaken. Sie greifen ineinander: Wer erkennt, auf welcher Ebene ein Streit eigentlich stattfindet, kann leichter anerkennen, was war. Wer anerkennt, was war, kann auf den eigenen Anteil schauen. Und all das schafft den Raum, in dem das Kind beide lieben darf. Eine Klärung der tieferen Verletzungen ersetzen diese Gedanken nicht. Aber sie können ein erster Schritt sein.
Die Frage nach der Ebene: Geht es um die Sache oder um etwas Älteres?
Ein guter Hinweis ist die Stärke der eigenen Reaktion. Wenn eine kleine Frage ein großes Gefühl auslöst, geht es vermutlich nicht mehr um das Wochenende, sondern um etwas im Fundament. Eine zweite hilfreiche Frage lautet: Könnte es auch anders gemeint sein? Wer bewusst nach einer Deutung sucht, die das Gegenteil der ersten Reaktion ist, setzt die eigene Brille damit nicht ab. Aber er merkt, dass er eine aufhat.
Das muss nicht sofort gelöst werden. Es kann erst einmal reichen, es zu benennen. Zum Beispiel so: „Ich merke, dass ich gerade stärker reagiere, als es die Frage verdient. Lass uns morgen weiterreden.“ Das schützt die Sachebene. Und es schafft Zeit, sich anzuschauen, was da eigentlich berührt wurde.
Anerkennen, was war und ist
Aussprechen und anerkennen, was ist. Für getrennte Eltern heißt das zum Beispiel: Wir waren ein Paar. Aus dieser Verbindung ist unser Kind entstanden. Es gab gute Zeiten, und es gab Verletzungen. Und: Der andere ist und bleibt die Mutter oder der Vater unseres Kindes. Anerkennen heißt nicht gutheißen. Niemand muss mit allem einverstanden sein, was passiert ist. Aber wenn das, was war, einen Platz bekommen darf, muss es nicht ständig um Aufmerksamkeit kämpfen.
Der eigene Anteil - ohne Schuldfrage
Nach einer Trennung liegt die Frage nach der Schuld nah. Sie führt aber selten weiter. Anerkennen bedeutet auch, den eigenen Anteil an Verantwortung am Geschehenen zu übernehmen: Was war mein Anteil? Was davon kann ich heute anerkennen? Dazu gehört auch, Ausgleich zu schaffen, wo etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Manchmal reicht dafür schon ein ehrlicher Satz: „Ich sehe, was du damals für uns aufgegeben hast.“. (Mehr zu diesem Unterschied steht in meinem Artikel Verantwortung statt Schuld.)
Das Kind darf beide lieben
Ein Kind gehört zu beiden Eltern. Es darf die Mutter und den Vater lieben, ohne sich entscheiden zu müssen. Das heißt im Alltag: Es überbringt keine Nachrichten zwischen den Eltern. Es ist nicht der Zuhörer für Erwachsenenthemen. Und es muss sich nicht dafür entschuldigen, dass es beim anderen Elternteil eine schöne Zeit hatte.
Je klarer die Erwachsenen ihre Themen untereinander klären, desto freier kann das Kind einfach Kind sein.
Wann Trennungsmediation sinnvoll ist
Manches lässt sich allein oder zu zweit klären, manches nicht. Eine Trennungsmediation kann sinnvoll sein, wenn Gespräche immer wieder an derselben Stelle kippen und dieselben Schleifen geraten. Wenn Absprachen getroffen werden, die nicht halten. Wenn spürbar ist, dass zwischen den Eltern noch etwas offen ist, das sie nicht gut allein ansprechen können. Oder wenn größere Entscheidungen für das Kind anstehen und es dafür eine stabile Basis braucht.
In meiner Arbeit geht es dabei nicht nur um Kommunikationswerkzeuge. Es geht darum, die Verletzungen zu klären, die zur Trennung geführt haben. So, dass es zwischen den Eltern gut oder zumindest gut genug wird. Damit sie kein Paar mehr sein müssen, aber ein gutes Elternpaar sein können.
Mediation ist freiwillig. Beide Eltern kommen an einen Tisch, ich begleite sie neutral. Wie schnell sich etwas bewegt, hängt von den beiden ab und den Themen, die zwischen. beiden wirken. Wichtig ist: Verletzungen und Konflikte lassen sich wertschätzend bearbeiten und auflösen, wenn beide es möchten.
Wenn Gespräche zwischen getrennten Eltern immer wieder an alten Verletzungen hängen bleiben: Im kostenfreien Erstgespräch besprechen wir in Ruhe, was noch offen ist und wie wieder eine stabile Elternebene entstehen kann.
Für dich auf den Punkt gebracht
Eltern bleiben nach der Trennung gelingt selten allein durch gute Vorsätze oder neue Gesprächsregeln. Wenn Gespräche über Sachthemen immer wieder kippen, liegt das meist nicht an fehlendem Willen. Es liegt an Verletzungen im Fundament, die noch nicht geklärt sind und unbewusst weiterwirken, wie eine Brille, durch die Mutter und Vater einander sehen. Wenn diese Verletzungen gesehen und aufgelöst werden, kann eine stabile Elternebene entstehen. Eine, die dem Kind über viele Jahre Halt gibt.
FAQ
- Wie können getrennte Eltern gute Eltern bleiben, wenn sie kaum miteinander reden können? Ein erster Schritt ist, Sachthemen und alte Verletzungen auseinanderzuhalten. Wenn eine kleine Frage ein großes Gefühl auslöst, geht es meist um etwas Tieferes. Werkzeuge wie klare Absprachen helfen im Alltag. Damit Eltern dauerhaft gut miteinander reden können, braucht es meiner Erfahrung nach zusätzlich die Klärung dessen, was zwischen ihnen als Paar verletzt wurde.
- Reicht es, Paarebene und Elternebene zu trennen? Das kann in der Praxis schwer umzusetzen sein. Solange Verletzungen aus der Paarbeziehung ungeklärt sind, wirken sie in die Elternebene hinein. Sie zeigen sich dann in Gesprächen über Ferien, Übergaben oder Schule. Die Trennung der Ebenen gelingt meist erst dann, wenn das, was auf der Paarebene offen ist, geklärt wird.
- Was bringt eine Trennungsmediation, wenn die Trennung schon vollzogen ist? Gerade dann kann sie viel bewirken. Mutter und Vater bleiben Eltern, oft für Jahrzehnte. In der Mediation geht es nicht darum, wieder ein Paar zu werden. Es geht darum, Verletzungen zu klären, damit beide als Eltern respektvoll und wertschätzend miteinander umgehen können. Mediation ist freiwillig und setzt voraus, dass beide teilnehmen möchten.
Die drei wichtigsten Aspekte
- Das Paar endet, die Familie bleibt: Mutter und Vater bleiben ein Leben lang Eltern ihres Kindes und Teil eines gemeinsamen Familiensystems.
- Werkzeuge allein reichen oft nicht: Solange Verletzungen aus der Paarbeziehung ungeklärt sind, tauchen sie in Gesprächen über Sachthemen wieder auf.
- Gut genug ist ein gutes Ziel: Wenn die Verletzungen geklärt werden, kann eine stabile Elternebene entstehen, die dem Kind Wurzeln und Flügel gibt.
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